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Reisebericht: Hongkong 2025

Nähe zur Geschichte, starke Eindrücke und echte Verbundenheit (Eine Reise vom 26.09. bis 04.10.2025)

 

Die Reise nach Hongkong war ein Erlebnis mit klarem Impact: intensiv, emotional und voller authentischer Einblicke in die Wurzeln unserer Lineage. Zum ersten Mal diese Stadt live zu erleben — gemeinsam mit neun Mitschülern und meinem Lehrer, Sifu Göksel Erdogan — hat die Perspektive spürbar erweitert. Sifu Göksel fungierte als Guide, Koordinator und Brückenbauer zu Orten, die für die Ving Tsun-Geschichte hochrelevant sind.

 

Auf den Spuren von Yip Man

Ein besonderer Moment war der Besuch des Gebäudes, in dem Yip Man erstmals in Hongkong unterrichtete. An dieser Adresse zu stehen, sich vorzustellen, wie dort alles begann, das schafft Nähe und Kontext, die kein Buch vermitteln kann.

Ein weiterer Meilenstein: der Besuch der Ving Tsun Athletic Association (VTAA). Dort trafen wir
Siu Yuk Man, einen direkten Schüler von Yip Man. Wir lernten seine Schüler kennen, gingen mit ihm essen und erhielten exklusive Erzählungen, inklusive persönlicher Erinnerungen an Bruce Lee und Yip Man. Fragen stellen zu dürfen und Antworten aus erster Hand zu bekommen, war ein Geschenk und ein großer Verdienst meines Sifu, der diese Türen geöffnet hat.

 

Orte der Ruhe und Reflexion

Neben der Geschichte erlebten wir auch kulturelle Highlights:

  • Besuch des großen Buddha – beeindruckend, ruhig, trotz Hitze.

  • Die Skyline von Hongkong – Atemberaubend.
  • Erkundung einer kunstvoll gestalteten Tempelanlage – detailreich, kraftvoll, atmosphärisch.

Diese Orte boten Raum zum Innehalten. Ein Gegenpol zur dynamischen Urbanität Hongkongs.

 

Ein Moment, der bleibt: Yip Mans Grab

Der Weg zu Yip Mans Grab wurde fast zur kleinen Mission.
Starker Regen zwang uns zunächst zur Umkehr, komplett durchnässt, bis auf die Socken. Erst nach einer Pause starteten wir erneut und erreichten schließlich den Ort.

Dort zu stehen, zuzuhören, während mein Sifu Hintergründe zur Geschichte teilte, und bewusst einen Moment der Andacht zu nehmen. Das Gefühl war klar: näher kommen wir Yip Man nicht mehr.

Ebenso bewegend war der Besuch des Grabes von Wong Shun Leung. Auch hier: Dankbarkeit, Respekt, Nähe zur Geschichte.

 

Märkte, Kulinarik, Stadtleben

Natürlich durfte das urban-kulturelle Erlebnis nicht fehlen:

  • Street- und Nachtmärkte — touristisch, aber eindrucksvoll

  • Dim Sum und lokale Küche — vielseitig, präzise, überraschend

  • gemeinsames Essen mit der Gruppe — verbindend und authentisch

Die Gastronomie in Hongkong lebt von Qualität, Einfachheit und Handwerk.

 

Gemeinschaft als Erfolgsfaktor

Neben allen Highlights war die Gruppe selbst ein entscheidender Erfolgshebel.
Trainingseinheiten, Gespräche, Lachen, gemeinsame Wege. Alles wuchs zusammen.

Viele dieser Menschen sind mir tief ans Herz gewachsen. Diese Zeit möchte ich nicht missen. Starke Persönlichkeiten, viel Humor, echtes Miteinander.

 

Fazit: Eine Reise, die bleibt

Diese Hongkong-Experience war:

  • kulturell bereichernd

  • historisch nahbar

  • emotional verbindend

  • menschlich wertvoll

Sie verbindet Vergangenheit mit Gegenwart und schafft Orientierung für das, was wir heute lehren und leben.

Kurz gesagt: ein nachhaltiger Meilenstein — fachlich, kulturell, persönlich.

 

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Kommentare: 4
  • #1

    Olli Kozminski (Samstag, 03 Januar 2026 13:32)

    Es war magisch!
    Schön, dass wir zusammen diese Reise unternommen haben!

  • #2

    Alexander Lemke (Samstag, 03 Januar 2026 15:21)

    War wirklich toll, danke für den Bericht Frank. Besser kann man es nicht beschreiben.

  • #3

    Chris (Samstag, 03 Januar 2026 22:31)

    Echt super geschrieben Frank . Das war eine mega Zeit mit euch . ��

  • #4

    Ralf Müller (Sonntag, 04 Januar 2026 10:04)

    Genau so war es! Wunderbar zusammengefasst!!

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